Gaza-Tragödie (2) vom 7.8.2014
Leserbrief
Auf Seite 2 der Ausgabe vom 6.8. kommt der in Tel Aviv lebende israelische Journalist gleich zweimal zu Wort. Einmal schildert er so ziemlich realistisch die derzeitige Situation in Gaza; sein daneben stehender Kommentar ist jedoch kaum auszuhalten: Da stehen Worte wie âWaffengangâ, âKriegâ, âmehrere Millionen Israeli wurden Tag fĂŒr Tag mit Raketen terrorisiertâ, es gĂ€be âstrategische Planungen der Hamasâ, âdie Infrastruktur der Islamisten sei geschĂ€digtâ, die Hamas will die Tore Gazas öffnen, um âaufrĂŒstenâ zu können und sie Israelis wollen nur âRuhe an seinen Grenzen auf lange Zeitâ. Das wird aber gleich wieder in Frage gestellt, weil ja aus Beton auch âTerrortunnelâ gebaut werden könnten. So ist die Sicht eines israelischen Journalisten oder besser Propagandisten, dem in den deutschen Medien bereitwillig und gegen Bezahlung Raum gegeben wird, die Deutschen von der RechtmĂ€Ăigkeit und dem hehren Ansinnen der Israelis zu ĂŒberzeugen und viele glauben auch daran, weil anders lautende Informationen kaum geliefert werden und man doch nicht etwa sein eigenes Gewissen belasten will!
Mich treibt aber die Situation in Gaza um: Weiterlesen
Karikatur zum Tode Arafats vom 12. Nov. 2004
Sehr geehrte Damen und Herren,
 Die Karikatur von Luff auf âSeite 1â der Ausgabe vom 12.11.2004 zeigt einen vom Sensenmann weggefĂŒhrten Arafat, der der festgeketteten Nahost-Friedenstaube eine Eisenfeile hinwirft, die damit eine Chance erhalten soll, den Frieden zu erreichen.
Damit wollte Luff – und dies entspricht auch wohl Ihrer EinschĂ€tzung â sagen, daĂ das Friedens-Hindernis Arafat nunmehr aus dem Weg gerĂ€umt worden ist und nunmehr erfolgversprechende FriedensgesprĂ€che in Gang kommen werden.
Nicht nur, daĂ ich die Karikatur als ziemlich geschmacklos empfinde, sondern auch die Intention ist derart aberwitzig, daĂ ich Ihnen meine Abscheu vor dieser Geschichtsklitterung ausspreche. Sie paĂt sich an die Israel und USA hörige Berichterstattung der Bild-Zeitung an und ist kein Ruhmesblatt fĂŒr einen wahrheitsgemĂ€Ăen und freien Journalismus.
 Mit der Ihnen zukommenden Hochachtung verbleibe ich
Manfred Kuras
Behauptungen ĂŒber Arafats Vermögen v. 25.11.2003
An:Â Die Welt
Betreff: Artikel: Arafats Vermögen betrÀgt 900 Mio Dollar vom 20.11.2003
Sehr geehrte Damen und Herren,
wenn Sie solche Artikel mit derartigen Ăberschriften versehen, werden Sie bald Ihren Ruf als seriöse Zeitung verlieren und man wird Ihr Blatt nur noch mit spitzen Fingern und mit Vorbehalten lesen können. Allein der Text des Artikels straft der Ăberschrift LĂŒgen: Nach dieser hat Arafat ein Vermögen von 900 Mio Dollar. Im nachfolgenden Text wird (sehr oberflĂ€chlich und dubios) diese Summe als jĂ€hrliche Ausgaben des PrĂ€sidentenamtssitzes in den letzten 12 Jahren errechnet. Als Vergleich sollten Sie mal die HaushaltsanschlĂ€ge fĂŒr unseren BundesprĂ€sidenten nebst Anhang gegenĂŒberstellen, der im Gegensatz zu Arafat  zudem nur reprĂ€sentative Pflichten hat. Vergessen Sie auch nicht die Zerstörungen des Amtssitzes und der AusrĂŒstung (Autos pp.) durch die Israelis. die sicherlich teilweise ersetzt worden sind. AuĂerdem wird davon „neben den GehĂ€ltern seiner Helfer auch noch die Löhne Zigtausender ihm unterstehender Polizisten gezahlt.“
Wie sollte es da zu einer solchen Vermögensansammlung kommen? Wenn dies denn so sein sollte, so sagen Sie doch mal, wo diese Gelder, Immobilien, Wertpapiere und sonstiges versteckt sein sollen? Â
Israel, die Bibel und die ev. Synode v. 23.11.2003
Cuxhaven, den 13. Nov. 2003
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An die Synode der
Evangelischen Kirche Deutschlands
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Sehr geehrte Damen und Herren,
in den Cuxhavener Nachrichten vom 4. November 2003 habe ich ĂŒber die von Ihnen genannten 12 GrĂŒnde, die Bibel zu lesen, Kenntnis erhalten.
U.a. wird dort die These vertreten, daĂ, wer die Bibel liest, Israel achtet.
Da habe ich die Bibel aufgeschlagen und beim 3. Moses 18.22 gelesen: âDu sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel.â
Da fand ich, daĂ dies ein gutes Gebot des Herrn ist. Aber was macht die evangelische Kirche? Doch wohl fast das Gegenteil, weil sie derartige Tendenzen unterstĂŒtzt und fĂŒr VerstĂ€ndnis wirbt.
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Dann 4. Moses 33. 50ff: Befehl zur Vertreibung der Kanaaniter.
Den Text will ich hier nicht wiederholen, aber er scheint bis zum heutigen Tage fĂŒr die Israelis immer noch eine Rechtfertigung fĂŒr ihr Handeln zu sein.
Welthungerhilfe-Antwort v. 2.10.2002
Von:Â Â Â Â Manfred Kuras [manfredkuras@web.de]
Gesendet:Â Â Â Â Montag, 7. Oktober 2002 11:20
An:Â Â Â Â info@welthungerhilfe.de
Betreff:Â Â Â Â Welthungerhilfe, Ihr Schreiben vom 2.0kt. 2002 – 025787
Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Frau SchÀuble,
schön dass Sie sich fĂŒr Menschen in Not einsetzen. M.E. muss Hilfe immer die sein, zur Selbsthilfe oder aber in KatastrophenfĂ€llen.
Im Falle Simbawes, des frĂŒheren englischen Rhodesien, helfen Sie aber nicht nur den notleidenden Menschen sondern vor allem dem Mugabe-Regime, denn nur wenn der Druck der Bevölkerung entsprechend groĂ ist, wird dieser Rassist, der die weiĂen Farmer mit Gewalt entschĂ€digungslos vertreibt, selbst aus dem Amt gejagt werden. Er ist das Problem, nicht die periodenweise erscheinende DĂŒrre.