
Trump zeigt Europa den Weg vom 18.2.25

Manfred Kuras
In dem Bericht der CN vom 6.9.24 wird zutreffend vom BKA die wachsende Kriminalität in Deutschland dargestellt. (Bericht vorher lesen!) Hierbei wird aber nur das erwähnt, was bislang ermittelt wurde. D. h., dass es noch viel schlimmer ist, denn die Dunkelziffer dürfte hoch sein Es wird zwar viel aufgelistet, die Innenministerin trägt es vor, aber was die Politik dagegen unternehmen will – Fehlanzeige-. Sie verweigert dem Bürger den maximal notwendigen Schutz vor solchen Rechtsbrüchen.
Wie die Entwicklung zeigt, sind die bestehenden Gesetze nicht ausreichend. Sie sind in erster Linie so zu fassen, dass sie wirksam sind und nicht durch juristische Winkelzüge umgangen werden können.
Ausländer sind in überproportional vielen Fällen die Täter und sollten in dringenden Verdachtsfällen ausgewiesen werden, ohne dass erst alle juristischen Instanzen durchlaufen werden müssen. Ehemalige Ausländer oder Doppelstaatler werden bei schweren Verbrechen die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen und sind ebenfalls auszuweisen. Die Asylzuwanderung, die ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt, ist sofort zu stoppen. Anderslautende EU-Vorgaben sind außer Kraft zu setzen.
Die berüchtigte CUM-EX -Steuervergehen -durch die Herren mit den Nadelstreifen- die geschätzt bis 40 Milliarden Euro Schaden an Deutschland verursacht haben, sind noch immer nicht vollständig aufgearbeitet. Nur ca. 1/10 des Betrages sind wieder dem Finanzamt zurückgegeben worden -ein Armutszeugnis von Justiz und Verwaltung!
Die Beweislastumkehr ist in die Gesetze aufzunehmen, damit die Verbrechen wirksam bekämpft werden können. Hier ist die Politik gefragt. Sie kann durch gesetzgeberische Maßnahmen entsprechend handeln, wenn der Wille dazu vorhanden ist, dem Wohle der Allgemeinheit zu dienen. Wieso habe ich manchmal den Eindruck, dass es daran mangelt?
Manfred Kuras
Mit der Freigabe der an die Ukraine gelieferten Waffen zum Einsatz auch gegen Ziele in Russland vor einigen Tagen (mit freundlicher Empfehlung der USA) hat der Krieg dort eine neue Eskalationsstufe beschritten. Gegenreaktionen sind zu erwarten, die zu einer weiteren Verschärfung der Lage beitragen wird. Von Waffenstillstand und Friedensverhandlungen will der Westen nichts wissen und spricht wider besseres Wissen davon, dass Russland das gar nicht will. Lawrow und Putin haben mehrfach Verhandlungen angeboten, natürlich nicht zu den Bedingungen Selenskyjs, der eine defacto Kapitulation Russlands fordert.
Die Regierungen des Westens, vor allem die der USA, wollen den Krieg unbedingt weiterführen und pokern am Rande eines 3. Weltkrieges. Der sogenannte Angriffskrieg Russland müsste „der von der NATO provozierte Angriffskrieg“ heißen, wenn man die Geschehnisse davor berücksichtigt. Das wissen die am Krieg Interessierten auch und betrügen ihre Bevölkerung mit Unwahrheiten und Verschweigen mit Hilfe der Massenmedien. In den Kommentaren der Cuxhavener Nachrichten auf der zweiten Seite zu diesem Thema wird die Bevölkerung gegen Russland aufgehetzt und belogen. Dies kann nur dadurch geschehen, weil das Volk sich nicht für die Politik interessiert und dadurch unwissend den Scharfmachern Glauben schenkt.
Was Krieg bedeutet, zeigt eine kürzlich erhaltene und oben abgebildete Broschüre des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. anhand der Schicksale einer ostpreußischen Familie, eines kanadischen Soldaten und eines 14-jährigen Jungen, der im französischen Lager verhungerte. Der Verein appelliert an uns: „Nie wieder Krieg!“
Ob die Bevölkerung allerdings begreift, wie sie von der Politik hintergangen wird, wage ich allerdings zu bezweifeln. Die Mehrheit glaubt dem Trommelfeuer aus den Medien und der herrschenden Politik, wie ich auch aus meiner näheren Umgebung erfahren musste.
Es muss noch schlimmer kommen, bis es vielleicht wieder besser wird.
Manfred Kuras 3.6.2024
27474 Cuxhaven
Deutschland hat in der letzten Pisa-Studie so schlecht wie nie abgeschnitten. Dabei lebt Deutschland, das kaum Rohstoffe hat, gerade von der Intelligenz und dem Fleiß der Menschen. Die Leiterin der Grundschule in Hodenhagen hat in einem Interview die Situation in ihrer an sich Vorzeigeschule geschildert und da kann man nur noch erschrocken sein. Die obenstehende Ablichtung des Berichtes ( bitte lesen)zeigt auf, welchen Zeiten wir in Zukunft entgegengehen. In der Schule sind 130 Kinder aus 20 Nationen. Inwieweit gerade die Eingewanderten die Ergebnisse der Pisa-Studie drücken, wird politisch-korrekterweise nicht gesagt, aber jeder kann sich seinen Teil denken. Schlimm ist die Aussage, dass ein Teil der Kinder nicht bildungswillig, sondern nicht bildungsfähig seien. D.h., man kann sich noch so viel Mühe geben, sie bleiben weiterhin auf niedrigem Niveau. Es herrscht das Motto: Konsum statt Arbeit. Diese Verhaltensweise wird den Kindern sogar von Ihren Eltern vorgelebt. Die großzügige Unterstützung durch den Staat, auch ohne Lohn auskömmlich zu leben ist die Erfahrung seit langem; vor allen Dingen, wenn man aus wesentlich ärmeren Landstrichen kommt. Es müssen schon ehrenamtliche Helfer eingesetzt werden, um den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Dies alles, obwohl die Klassengröße nur 17 Schüler beträgt. Auf allen Gebieten ist Deutschlands Niedergang spürbar, aber die Politik hat ja andere Sorgen!
Manfred Kuras
Manfred Kuras
Manfred Kuras
In den o.a. Artikeln wird Russland als Hauptbedrohung für die Sicherheit Europas dargestellt. Diese einseitige Sichtweise ignoriert jedoch die historische Entwicklung: Die NATO hat sich seit den 1990er Jahren, entgegen allen Versprechungen, immer weiter nach Osten ausgedehnt und damit Russland provoziert. Russland hat vieles unter Protest hingenommen aber die drohende Aufnahme der Ukraine in die NATO als rote Linie bezeichnet. Die russlandfeindlichen Repressionen im Land und die langjährigen bürgerkriegsähnlichen Handlungen gegen die ethnisch-russischen Bevölkerung im Donbass mit ca. 13.000 Toten, die Ignorierung der Minsk I und II – Abkommen durch die Ukraine sind der Grund für das Eingreifen Russlands. Die NATO unter Führung Bidens haben den Krieg mit Aufstachelung der Bevölkerung, Versprechen durch EU-Geldern, Waffenlieferungen, Logistik, Sanktionen und Beschlagnahme russischen Vermögens im Ausland unterstützt und gefördert. Man spricht auch von einem Stellvertreter-Krieg , auf Kosten der Ukraine gegen Russland. Hunderttausende an Opfern auf beiden Seiten. Durch den Präsidentenwechsel in den USA will sich diese nicht mehr daran beteiligen und möchte dort einen Frieden herbeiführen.
Während nun Donald Trump und Wladimir Putin Signale zur Deeskalation senden und den Krieg beenden wollen, scheint die NATO und die EU – mit Ausnahme Ungarns – entschlossen, die Eskalation mit Waffenlieferungen an die Ukraine weiter voranzutreiben. Statt auf Diplomatie zu setzen, schüren europäische Politiker Kriegsrhetorik und forcieren Aufrüstung gegen Russland. Sie unterstellen Russland bei einem Sieg über die Ukraine nunmehr den Rest Europas anzugreifen. Das ist eine infame Lüge zum Angstmachen der Bevölkerung. Weder von den Kräfteverhältnissen noch von der Motivation sehe ich keine Anhaltspunkte, dass Russland den Westen angreifen wird. Es wäre nur zu seinem Nachteil. Zudem sollten wir immer im Hinterkopf haben, dass Russland eine Atommacht ist, die sicherlich nicht besiegt werden möchte ohne zum letzten Mittel zu greifen.
Beenden wir daher die Kriegstreiberei und die Hassrhetorik und unterstützen die Friedensbemühungen der USA und Russlands und hetzen die Ukrainer nicht weiter ins Unglück.
Die Menschen in Europa wollen Frieden – nicht eine weitere militärische Eskalation!
Manfred Kuras
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Bundesweite Demonstrationen gegen Rechts finden seit einiger Zeit statt und man muss sich als politisch Interessierter fragen, ob hier ein allgemeiner Aufstand gegen rechtes Gedankengut gerechtfertigt ist? Von den Massenmedien wird ja schon immer die nationale Gesinnung bekämpft, als wenn es sich um etwas Verbotenes handelt. Rechte, also nationale Politik darf nicht verunglimpft werden! Rechts neben der CDU/CSU darf es keine Partei geben, meinte schon Strauss. Früher die NPD und jetzt die AfD werden mit allen Mitteln bekämpft. Man spricht von den „demokratischen Parteien“ und meint damit im Umkehrschluss, dass die AFD undemokratisch sei. Man verweigert Ihnen zustehende Ämter und will Ihnen die Finanzquellen abschneiden; vor allem, indem man die Geldgeber öffentlich macht und somit einschüchtert und schädigt. Dabei haben die Parteien nach dem Gesetz den Auftrag, an der Willensbildung der Bürger mitzuwirken. Eine bestimmte Richtung ist nicht vorgegeben. Das hat das Volk zu entscheiden und das nennt man Demokratie. Das ist offenbar bei einigen Politikern in Vergessenheit geraten, weil sie der Meinung sind, dass nur sie zu bestimmen haben. Konkurrenz wird verunglimpft und das Volk zu Demonstrationen aufgehetzt; und zwar mit unfairen und teilweise strafrechtlichen Methoden. Viele lassen sich davon beeinflussen und sogar die Omas u.a. werden bemüht, hier mitzumachen. Ich glaube allerdings, dass sie das Ganze eher als lustige Zusammenkunft ansehen, als aus Ãœberzeugung. Wenn man ihnen folgende Fragen stellen würde, würden sie wahrscheinlich mehrheitlich mit „Nein“ antworten: 1. Sind Sie dafür, dass weiterhin massenweise Flüchtlinge aus Afrika u.a. mit deutschen Schiffen, die von Deutschland finanziert werden, nach Europa transportiert werden? 2. Sind Sie dafür, dass die besten Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden, die CO²-frei betrieben werden und dafür Kohlekraftwerke weiterhin den Strom liefern? 3. Sind Sie dafür, dass wir relativ umweltfreundliches Gas aus Russland nicht mehr liefern lassen und stattdessen aus den USA umweltschädliches flüssig-gemachtes Fracking-Gas über den Atlantik beziehen, um es hier wieder zu Gas zu machen und in das Netz einzuspeisen? 4. Sind Sie dafür gewesen, dass die NATO entgegen der Zusage, sich nicht nach Osten auszudehnen, dies trotzdem gemacht hat und Truppen an die Grenze Russlands stationiert hat? 5. Sind Sie dafür gewesen, dass die Minsk I und II – Verträge, die eine weitgehende Selbstverwaltung des Donez-Gebietes vorgesehen hatten, von der Ukraine nicht umgesetzt worden ist und stattdessen dieses Gebiet sieben Jahre lang militärisch bekämpft worden ist, bevor Russland eingriff.. 6. Sind Sie dafür, dass der Krieg in der Ukraine weiterhin von Deutschland durch Waffenlieferungen befeuert wird, statt in realistische Friedensverhandlungen, wie von Russland vorgeschlagen, einzutreten? 7. Sind Sie der Meinung, dass Russland die NATO-Staaten angreifen wird, obwohl es seit zwei Jahren nur geringe Fortschritte macht? 8. Sind Sie der Meinung, dass es einen Frieden in Europa ohne Russland geben kann? Wenn Sie die meisten dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, sind sie auf der Demonstration „Gegen Rechts“ richtig! Ansonsten demonstrieren Sie für eine nationale und nicht antideutsche Politik. Manfred Kuras
 Manfred Kuras
Der Bericht über die Versteigerung eines Picasso-Gemälde in Köln weckt bei mir ein zwiespältiges Gefühl, wie es möglich ist, dass man dafür so viel Geld bezahlt. Wer würde sich ein solches „Machwerk“ wohl in die Wohnstube oder sonst wohin aufhängen? Es tut den Augen weh! Das Andersen-Märchen von des Kaisers neue Kleider ist keines und wird im Kunstmarkt tagtäglich praktiziert und lässt sich trotz aller Offensichtlichkeit der Verarsche durch sogenannte oder selbsternannte Experten nicht wirksam entlarven. Verständlich, denn es stecken schon so viele Milliarden in diesem „Geschäft“, dass sich die damit zusammenhängende Kunstindustrie, die wertloses Gekritzel und sonstige „Performance-Aktionen“ als Kunst verkaufen, als Scharlatane und Betrüger outen müssten- und das werden sie nicht tun! Das wurde schon 2015 selbst dem derzeit bekanntesten deutschen Maler Gerhard Richter zuviel und bezeichnet die Entwicklung des Kunstmarktes als beängstigend und reinen Personenkult, obwohl er selbst auch Nutznießer dieses Trends ist. Nicht mehr das Werk als solches zählt, sondern nur der Name, der das Werk geschaffen hat. Und das bezeichne ich als pervers! Wenn das Bild von einem Unbekannten gemalt worden wäre, würde es wahrscheinlich auf irgendeinem Dachboden verschimmeln. Aber da „Picasso“ darunter steht, explodiert der Preis. Vielen wirklichen Künstlern wird damit die Grundlage für ihre Existenz entzogen, weil das Geld schon anderweitig weg ist. Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn sich private Anleger viel Geld für vermeintliche Kunst ausgeben, empfinde es aber besonders verwerflich, wenn sich die Museen aus Steuermitteln des Bürgers an den Auktionen beteiligen und Unsummen dafür verschleudern.
Manfred Kuras
Manfred Kuras
Leserbrief
Hurra, hurra, der LNG-Tanker ist da! In Wilhelmshaven wurde das von Bundeskanzler Scholz und vielen seiner politischen Mitstreiter als Erfolg begrüßt. Als technisches Herzstück des LNG-Importterminals soll das Schiff in den nächsten Jahren das von Tankschiffen gebrachte flüssige Gas wieder in einen gasförmigen Zustand umwandeln. Es wird sich auch um Fracking-Gas handeln, das sehr umweltschädlich aus dem Boden gepresst, verflüssigt wird und dann zu uns kommt. Dann erfolgt wieder die Umwandlung in den gasförmigen Zustand und wird dann in die Leitungen zur Versorgung eingespeist. Maximal 8,5 % des deutschen Bedarfs können über Wilhelmshaven angelandet werden. Die Kosten gegenüber dem russischen Pipelinegas werden sich vervielfachen.
Das zuverlässig gelieferte günstige und relativ umweltfreundliche Russland-Gas über die Pipeline tauschen wir also gegen unzuverlässige und teure Lieferanten und müssen für Milliardenbeträge extra Terminals bauen. Für unsere Regierung, die kein Gas und Öl mehr aus Russland abnehmen will, scheint das alles eine gute Sache zu sein. Die noch intakte Ölfernleitung von Russland nach Schwedt wird auch von der Regierung zum Jahresende gekappt. Die Bundesregierung will erklärtermaßen kein Gas und Öl aus Russland. Damit sie sich das nicht eventuell anders überlegen kann, sind die Gasleitungen von interessierter Seite gesprengt worden.
Wieso hört man von den Untersuchungsergebnissen nichts mehr? Bei diesem Sabotageakt handelt es sich m.E. um einen feindlichen Anschlag auf die Wirtschaft Europas, der unbedingt aufgeklärt werden muss. Warum werden die Botschafter der mutmaßlich an der Kappung der Gasversorgung interessierten Staaten nicht einbestellt und um entsprechende Stellungnahme gebeten?Â
Auch die restlichen Atomkraftwerke sollen spätestens Ende März abgeschaltet werden. Die exorbitant hohe Teuerung der Energielieferungen für Industrie und Haushalte will die Bundesregierung mit immer mehr Milliarden auf Schuldenbasis abmildern, damit das Volk sich nicht beunruhigt. Viele Betriebe sind schon insolvent oder werden es demnächst werden, wenn sie nicht mehr konkurrenzfähig sind. Oder sie werden ihre Betriebe in die USA verlegen, weil dort billige Energie und Fördermittel winken.
Diese Politik ist gegen Deutschland und Europa gerichtet. Die von Scholz genannte Zeitenwende sind die Waffenlieferungen und die Sanktionen gegen Russland ohne Not. Erst wenn Deutschland ruiniert ist, wird der Michel wach werden; aber dann ist es wahrscheinlich zu spät.
Manfred Kuras
Das Titelbild der CN vom 14.11.22 zeigt einen jungen Soldaten, der von einem älteren Mann freudig geküsst wird. Im Text daneben ist dann von einer „Rückeroberung“ der Stadt Cherson durch die ukrainische Armee die Rede. Was mir gleich auffiel, war die US-Flagge auf dem Kampfanzug des Soldaten. Ist es wirklich ein Ukrainer oder ein Söldner? Daneben ein Aufnäher in Form des britischen Union Jack in den Farben der Ukraine. Man braucht also keine Zurückhaltung mehr zu zeigen, wer sich hier im Krieg befindet. Oder was soll das bedeuten?
Zweifelsohne ist der Rückzug aus Cherson für die Russen eine Schlappe. Die fast bedingungslosen Unterstützung der ukrainischen Truppen durch die NATO verlängert den Krieg. Es gibt nur immer mehr Opfer. Die Ukrainer haben die Stadt nicht erobert, sondern die Russen haben sich über den großen Fluss Dnjepr abgesetzt, weil die Verbindungen über den Fluss zerstört wurden und die Truppe nicht mehr ausreichend versorgt werden konnte. Diese Handlungsweise zeigt exemplarisch, dass die feindselige Behauptung der westlichen Medien, dass die russischen Soldaten als Kanonenfutter herhalten müssen, ad absurdum geführt wird. Vor allem die gezielte Propaganda und Ängste-Schürung, „wenn wir den Ukrainern jetzt nicht beistehen, die Russen bald vor unserer Haustür stehen würden“, völliger Unsinn ist. Das heutige Russland ist nicht die Sowjetunion vergangener Tage und die Kräfteverhältnisse sind eindeutig zugunsten der westlichen Länder.
Die USA lässt die Ukrainer für ihre Interessen kämpfen und unsere Regierung folgt diesen Ziel willig zu unserem Nachteil. Die Sprengung der Gaspipeline, wahrscheinlich durch Briten im Zusammenwirken mit den Amerikanern, zeigt die Skrupellosigkeit der USA zur Durchsetzung ihrer wirtschaftspolitischen und hegemonialen Ziele.
Ein Lichtblick in den eingleisigen Stellungnahmen am 3.11. bei Lanz ist die Meinung des Historikers Peter Brandt, dass es sich hier um einen Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland handelt, den die USA/NATO durch ihre Handlungsweise nach der Wende mitverursacht hat. Es muss schnellstens zu einem Waffenstillstand kommen und über einen Frieden verhandelt und die Sanktionen aufgehoben werden.
Europa muss begreifen, dass die USA nicht unser Freund ist, sondern seine eigenen egoistischen Interessen wahrnimmt. Eine Regierung, die den Interessen eines anderen Staates willfährig dient und das Wohl der eigenen Nation außer Acht lässt, gehört abgewählt.
Manfred Kuras
Manfred Kuras
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Manfred Kuras
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Ab 2023 werden wieder erneute Erhöhungen der Beiträge für die gesetzlichen Krankenkassen angekündigt, weil ein Loch von 17 Milliarden Euro in der GKV klafft. 2021 gab es noch einen Überschuss. Anstatt nur über eine Erhöhung der Beiträge zu fabulieren, sollte man auch über Einsparungen nachdenken, die es m.E. reichlich gibt.
An einem Beispiel aus meinem eigenen Erleben ergeben sich schon Möglichkeiten: Durch einen Sportunfall musste ich mich einer ca. einstündigen OP unterziehen, die durch die vereinbarte Fallpauschalregelung mit 5700 € abgerechnet wurde. Da frage ich mich, ob das angemessen ist. Man kann wohl zu Recht annehmen, dass die im europäischen Vergleich übertriebene Anzahl von Operationen in Deutschland auf diese Regelung zurückzuführen ist. Außerdem wurde mir eine Schiene zur Stilllegung des Beines für 113 € für 2 Tage und danach eine Orthese für 755 € angepasst, die ich zirka 10 Tage getragen habe. Diese beiden tadellosen Hilfsmittel könnten doch gut wieder benutzt werden -nach Prüfung und Reinigung soweit erforderlich-. Stattdessen werden sie entsorgt. Ein Frevel in vielerlei Hinsicht.
Dann sind da auch die teuren Hörgeräte, die die Krankenkassen mit bis zu 1500 € bezuschussen. Kosten tun sie inzwischen bis 4000 €+. Dass hier große Margen vorhanden sind, sieht man daran, dass in Cuxhaven in der teuren Nordersteinstraße vier Hörgeräteläden vorhanden sind, die offensichtlich ihr gutes Auskommen haben. Die Geräte könnten also wesentlich billiger sein. Auch diese Hörhilfen müssten nicht -zum Beispiel nach einem Todesfall- einfach entsorgt werden, wenn sie technisch noch in Ordnung und auf dem aktuellen Stand sind. Aber auch hier blockt die Lobby mit Zustimmung der Akteure (Vertreter der Krankenkassen, der Kassenärztlichen Vereinigungen und des Staates). Es gibt hierfür einfach keinen Markt für gebrauchte Hörhilfen. Man kann die teuren Geräte nur wegschmeißen. Diese Beispiele sind sicherlich erweiterbar.
Obwohl ich der Meinung bin, dass viele ärztlichen Leistungen nicht ausreichend honoriert werden, sollte doch der Patient regelmäßig von den entstandenen Kosten für ihn unterrichtet werden. Nicht um notwendige Behandlungen zu unterlassen, aber wie bei Privatpatienten auch, ein Kostenbewusstsein zu entwickeln.
Auch die als wirkungslos festgestellten homöopathischen Mittel werden teilweise von den Krankenkassen übernommen. Das muss wegfallen!
Obwohl die Krankenkassen bis auf Nuancen gleiche Leistungen anbieten, wird ein erheblicher Reklameetat dafür ausgegeben, um Mitglieder aus anderen GKVs abzuwerben. Was soll das?
Vor allem aber die nach wie vor bestehenden 97 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland sind bis auf eine zu schrumpfen. Denn die jeweils mit einem Wasserkopf von Vorständen versehenden Krankenkassen kosten dem Beitragszahler zig-Millionen. Dass der Staat dies nicht im Sinne der Beitragszahler regelt, könnte auch daran liegen, dass diese lukrativen Posten (bis 300.000 €/Jahr) von „verdienten“ Parteigängern besetzt werden. Ähnlich verhält es sich bei den 17 Kassenärztlichen Vereinigungen, deren Vorstände zwar nicht direkt von den Krankenkassen, sondern von den Mitgliedern, aber immerhin indirekt über die Honorare das Beitragssystem belasten. Auch hier reicht m.E. eine Kassenärztliche Vereinigung. Letzteres ist Ausfluss der unseligen Aufteilung der BRD in 16 Länder, die uns von den Siegern WK II oktroyiert wurden, um Deutschland zu schwächen.
Das sind sicherlich nur einige kleine Ideen zur Einsparung von Kosten im Gesundheitswesen. Hier ist der Staat gefragt, für eine Regelung zu sorgen, die dem Allgemeinwohl dient.
Manfred Kuras
Auf meinen letzten Leserbrief vom 28.6. hat eine Leserin folgende ergänzende Ausführungen gemacht: Sehr geehrter Herr Kuras, Ihr Beitrag war wieder ein zielsicherer Schuss genau ins Schwarze. Die Kölner Jecken setzen dem „goodgegangen“ noch einen Vers voraus. “ Et kütt, wie et kütt!“ Hoffen wir doch, unseren Politikakteure*innen verblieb noch ein Rest an Verstand und sie machen eine Kehrtwende. Bei Frau v.d L. habe ich keine Hoffnung mehr. Sie ist unfähig wie eh und je!
Am 23.06.2022 fand virtuell das 14. Gipfeltreffen der BRICS-Staaten statt. Teilnehmer waren u.a. Russland, China, Brasilien, Thailand, Iran, Südafrika, Afghanistan, Senegal, Japan. Die Welt/Stefan Aust schreibt darüber: – „Ein antiwestlicher Block entsteht, so mächtig wie noch nie!“- Putin sprach bei diesem Treffen von abgeschlossenen Handelsverträgen für preislich stabile Öllieferungen und Getreide gegen den Hunger in den Mitgliedsstaaten. Russland erwartet diesjährig eine Rekordernte und deshalb werden zu den vertraglich vereinbarten 37 Millionen Tonnen Getreide zusätzlich 50 Millionen Tonnen für die Ausfuhr verbindlich zugesagt und an die bedürftigen Staaten geliefert. Die Sanktionen haben ihn somit in einen lukrativen Markt geführt. Was interessieren ihn die festgesetzten Villen, Yachten und das Vermögen seiner Oligarchen? Er bekommt sie von der Backe und somit ein Problem weniger. Der Westen hat diese Bande für ihn gemaßregelt.
Putin gab außerdem vor einiger Zeit der UN eine verbindliche Garantie, keine Getreidelieferungen aus der Ukraine zu blockieren. Voraussetzung ist die Minenräumung vor den Schwarzmeerhäfen. Die Ukrainer haben vermint, nun sind sie auch für die Räumung zuständig. Aber das wollen sie nicht. Die Türkei hat erst kürzlich ukrainisches Getreide mit einem Frachter türkischer Flagge verschifft. Aber was sagen unsere Medien? Putin klaut der Ukraine das Getreide und verursacht damit eine weltweite Hungerkatastrophe! Der G7 Gipfel zeigt aber, wir müssen weiter bangen. Außerordentlich interessant war bei diesem Treffen die Liste derer, die zusätzlich eingeladen wurden, Indien, Südafrika und Japan. Diese Länder, die zu den BRICS-Staaten gehören, wurden von den illustren G7 nicht wie Gäste behandelt, sondern penetrant in die Zange genommen und unter Druck gesetzt. Vielleicht haben Sie auch den Händedruck Macrons gesehen. Macron hielt den Inder fest, nahm dessen Hand und hielt mit der zweiten den Arm eine geraume Zeit fest. Das war keineswegs ein Händedruck, sondern eine Zange. Die drei Staaten sollen von Russland ablassen, lieber ein bisschen hungern und frieren für den Frieden in der Ukraine!“ Bleibt nun abzuwarten, wie sich das große Indien und Indonesien entscheiden. Die Außenministerin von Südafrika hat es am Rande des G7 auf den Punkt gebracht: sinngemäß -Dem Westen waren wir doch sonst auch egal.- Verbündet sich allein Indien mit Russland und China haben die USA und Europa schlechte Karten. Das billige Öl und Gas ist weg, die Rohstoffe sind weg, die Dünger fehlen der Landwirtschaft, das Getreide ist weg, der Petrol-Dollar verliert zunehmend den Status einer Welt- Währung und in Russland rollt der Rubel für den Wohlstand und das Militär.
Sollen unsere Milliarden für die Aufrüstung vom Himmel fallen? Was hält zukünftig unsere Wirtschaft am Laufen? Erst schießen wir uns mit den Sanktionen in beide Knie und nun verpassen wir uns mit den G7-Entscheidungen den finalen Schuss. Momentan stehen wir erst am Rande des Tals, das wir durchwandern müssen. Das ist der Krieg in den wir uns selbst hineinmanövriert haben. Und die USA legen die Karten, richten den Kompass und verteilen Proviant.
Es gab einmal ein Deutschland, wirtschaftsstark und geachtet, aber dann übernahmen Esel die Macht. Sie schickten das Volk aufs Eis. Da dreht es nun Pirouetten und bricht sich das Genick……
Im Weltwirtschaftsforum in Davos fordert Habeck als Vertreter der Bundesregierung ein rasches Handelsembargo gegen Russland und eine möglichst schnelle Kappung der Gaslieferungen aus Russland. Dies offenbar ohne Rücksicht auf die Auswirkungen in Deutschland. In dem Zeitungsartikel sollen Ersatzlieferungen aus Katar und den USA in den nächsten Jahren erfolgen zu weitaus höheren Preisen und einer großen Umweltzerstörung z.B. durch Fracking und weite Wege. Ob das überhaupt zeitgerecht klappt, steht noch in den Sternen. Dies alles, um Russland zu schädigen und zu bestrafen. Bislang haben wir Deutschen den weit größeren Schaden gehabt, denn durch die höheren Preise auf Gas und Öl hat Russland das gleiche oder mehr an Devisen eingenommen bei geringeren Liefermengen. Die Schuldzuweisungen gegen Russland und die zügellose Hetze in den Medien und von vielen Politikern sind kaum zu ertragen, weil sie die Politik des Westens nach der Wende unberücksichtigt lassen. Am 23.5. fand in Bremerhaven ein Vortrag der langjährigen Russland-Korrespondenzen Gabriele Krone-Schmalz statt, die die Schuld an dem Konflikt vor allem bei der USA und der NATO sieht und dies mit zahlreichen Fakten ausführlich belegt. Die Sanktionen und Waffenlieferungen verlängern nur das Leiden der ukrainischen Bevölkerung und bergen die Gefahr einer atomaren Auseinandersetzung mit entsetzlichen Folgen. Russland liefert immer noch Gas und anderen Rohstoffe zu günstigen Preisen an ein feindliches Deutschland und dieses liefert dem Gegner Russlands immer schwerere Waffen. Der Hund beißt die Hand, die ihm das Futter gibt. Wenn Russland den Hahn zudreht, sieht Deutschland ziemlich alt aus und die Stimmung des politikdesinteressierten Deutschen wird sich schlagartig wandeln. Russland hat keinen Staat bedroht. Erst als sich die Einkreisung Russlands und die Ausgrenzung gegen russische Bevölkerungsteile in der Ukraine ein unzumutbares Ausmaß annahm, sah Russland sich gezwungen, rote Linien zu ziehen. Ich frage mich, wieso wir uns ohne Not zu unserem Schaden in den Konflikt reinziehen lassen? Tun wir das auch bei anderen Konflikten mit der gleichen Vehemenz? Im Irak, im Jemen, in Somalia? Dass Russland erst durch die Ukraine marschiert und dann weitere Staaten bedroht, ist völlig abwegig. Die Kampfhandlungen müssen im Interessen der leidenden Bevölkerung schnellstens beendet werden, auch wenn das nicht im Interesse der USA ist, die die Schwächung Russlands und die Kontrolle über die Bodenschätze in dem großen Land unter Inkaufnahme ukrainischer Opfer erzwingen will. Deutschland sollte wieder zurückfinden zu dem Grundsatz, dass in Konfliktgebiete keine Waffen geliefert werden. Das wäre im Interesse Deutschlands und dazu sind die PolÃtiker verpflichtet und gewählt worden.
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Herr Böhmert wendet sich in seinem Leserbrief vom 22.2. vehement gegen Pläne, den Kugelbake-Bauhafen zu einer Badelagune umzugestalten. Er spricht von einer zusätzlichen künstlichen Verschandelung und befürchtet eine Klamaukmeile, die an den Grundfesten unserer Identität rüttelt. Cuxhaven sei kein Touristenjahrmarkt. Wenn man baden wolle, dann hat man sich über die Gezeiten und die Bademöglichkeiten vorher zu unterrichten.
Ich bin wirklich erschüttert über eine derartig negative Einschätzung einer Badelagune im Kugelbakehafen. Er wird auch wohl ziemlich alleine mit seine Meinung dastehen. Offensichtlich kennt er weder die Lagune in Burhave bei Wilhelmshaven noch die im Büsum. Von Verschandelung kann da keine Rede sein – im Gegenteil, sie bieten einen wohlgefälligen Anblick und sind eine Attraktion. Kinderlachen und fröhliches Strandleben sind Herrn Böhmert offensichtlich ein Graus. Und die Kugelbake wird auch nicht beseitigt oder verbaut.
Was eine derartige positive Umgestaltung des seit langem praktisch unbenutzten Kugelbakehafens mit der Identität der Cuxhavener zu tun haben soll, erschließt sich mir auch nicht. Auch der Deichschutz ist nicht gefährdet.
Cuxhaven lebt zum großen Teil vom Tourismus und es wäre eine tolle und auch wirtschaftlich sinnvolle Maßnahme, wenn der Gast und auch der Bürger Cuxhavens die Möglichkeit bekommen würde, jederzeit in klarem Seewasser baden und schwimmen zu können, anstatt in dem sedimenthaltigem flachen Wasser am Ufer. Das würde auch viele Gäste animieren, die deswegen sonst an die Ostsee fahren, in Cuxhaven Urlaub zu machen. Darum bemüht sich doch die Stadt und investiert entsprechend.
Der Kugelbakehafen mit seinen Steinbefestigungen hat außerdem den Vorteil, dass nach Sturmfluten kein neuer Sand aufgefahren werden muss wie bei den beiden anderen Lagunen und somit die Kosten überschaubar bleiben.
Andere Bürger und auch ich haben der Stadt in Abständen seit über 10 Jahren entsprechende Vorschläge gemacht, die nunmehr aus berufenem Munde vom neuen Kurdirektor erneut ins Gespräch gebracht wurden. Er weiß, wovon er spricht, und ich und wohl auch die Mehrheit der Cuxhavener Bürger hoffen, dass diese Planungen bald umgesetzt werden.
Manfred Kuras
Anstatt froh zu sein, dass der Warschauer Pakt zerfiel und der Kalte Krieg 1989 beendet war, versucht die NATO seit 1990 unter Führung der USA Russland militärisch einzukreisen und wirtschaftlich zu schaden, um das Land zu dominieren. (Dazu habe ich mich schon ausführlich auf meiner Homepage ausgelassen.)
Nunmehr hat sogar der Spiegel in seiner Ausgabe vom 12.2.22 auf Seite 28 und 29 ziemlich objektiv beschrieben, wie Russland schon seit über 30 Jahren vom Westen hintergangen wurde. (ansonsten gehört der Spiegel auch zu den Kritikern Russlands).Eine wichtige Aufzählung der Fakten, die offenbar bei den Teilnehmern der „Sicherheitskonferenz“ in München unbekannt sind oder böswillig ignoriert werden. Nach Stoltenberg gehört nunmehr auch Baerbock zu den Scharfmachern. Man glaubt, dass man Russland mit weiteren Sanktionen drohen und mit nutzlosen Gesprächen ohne den geringsten Fortschritt solange hinhalten kann, bis sich die militärische Lage durch Aufrüstung der Ukraine, Aufstellung weiterer Raketen und Truppenverlegungen an die Ostseite der NATO zuungunsten Russlands verschlechtert und Putin klein beigeben wird. Ich bin davon überzeugt, dass das nicht passieren wird – und dafür habe ich Verständnis. Wofür ich kein Verständnis habe und sich mein Gefühl für Gerechtigkeit und friedvolles Zusammenleben der Völker sträubt, ist die Arroganz und die Rücksichtslosigkeit der NATO-Mitglieder, die sich weigern, berechtigte Interessen und Forderungen Russlands überhaupt erörtern zu wollen.
Kann man denn nicht die Betrügereien und Hinterhältigkeiten des Westens beenden und den maßvollen Wünschen Russlands entgegenkommen? Dann verliert man doch nicht sein Gesicht, sondern eröffnet eine neue vertrauensvolle Ära für die Sicherheit Europas. Wenn man jedoch einen vom Westen angezettelten Krieg –und das wäre er zweifellos – riskiert mit allen seinen Folgen, dann ist die bessere Option die Verständigung mit Russland für Europa und die Welt.
Die Welt steht eventuell am Abgrund und ich frage mich, wo bleiben die Demonstrationen der Friedensbewegung? Hier wäre wirklich eine große überparteiliche Massenbewegung erforderlich, um die Hasardeure in den Regierungen zu zwingen, ihrer Verantwortung nachzukommen, nämlich für ihr Volk dazusein.
Manfred Kuras
Manfred Kuras
Frankreich setzt auf Atomkraft und wird wohl seine Ziele aus dem Pariser Abkommen erfüllen können. Deutschland hingegen nicht, denn wir wollen ja auch noch die letzten Meiler bis Ende 2022 vom Netz nehmen.
2008 hat Frau Merkel noch die richtigen und auch jetzt noch gültigen Worte zur Atomkraft gefunden und u.a. gesagt, dass sich Deutschland lächerlich macht, wenn es die sichersten Atomkraftwerke der Welt stilllegt und dann aus dem Ausland Strom importieren muss. Sie hat dann panikartig 2011 wegen Fukuschima ihre Meinung geändert, obwohl die Voraussetzungen eines derartigen Störfalls hier nicht gegeben sind. Die Deutschen sind aufgrund des einseitigen Dauerfeuers der Mainstream-Medien unter dem Motto „Atomkraft nein danke“ einer regelrechten Gehirnwäsche unterzogen worden, die anhält. Selbst unter dem Eindruck des schleichenden Klimawandels ist ein Umdenken nur zögernd festzustellen.
Die Laufzeiten der noch in Betrieb befindlichen AKW`s sollte schnellstens auf unbestimmte Zeit verlängert werden! Wir sparen dadurch Zig-Millionen von Tonnen Kohlendioxyd und erzeugen damit den billigsten Strom, weil die Werke schon abgeschrieben sind. Aber die Energieversorger zusammen mit der Politik haben sich hier gegen den kleinen Verbraucher offenbar verbündet und wollen dies nicht mehr. Die Elt-Werke erhalten ihre Kosten und Erträge garantiert, was kümmert die das Volk?! Auch der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung Müller lehnt längere Laufzeiten ab; was Wunder, denn schließlich ist der Abbruch und die Entsorgung der AKW´s sein Geschäft.
Vor ein paar Tagen war ich bei einer Anhörung in Brake. Da ging es um den Standort für den unbedenklichen Abraum des stillgelegten AKW Unterweser. Da schlugen die Wellen hoch und Umweltminister Lies sowie seine Experten hatten gegenüber den Gegnern des Standortes keinen leichten Stand. Meine Wortmeldung, dass man doch einfach den Meiler unberührt und frei von Brennstäben stehen lassen, ja sogar nutzen könne, wurde rundweg abgelehnt mit der Begründung, dass der Spannbeton nach ca. 200 Jahren brüchig werden könne. Ja und? Wo ist der Schaden gegenüber den derzeitigen Kosten von über 1000 Millionen Euro?
Die von der Politik und vielen Medien gemachte Hoffnung, man brauche nur die Windräder und die Solardächer vervielfachen und schon könne man dadurch Wasserstoff oder synthetische Treibstoffe in der nötigen Menge erzeugen, wird sich als Luftschloss herausstellen. Diese Techniken sind noch in den Kinderschuhen und vielleicht in späteren Jahrzehnten reif für die industrielle Produktion. Solange müssen wir möglichst klimaneutral für die notwendige Energie sorgen und dazu gehören die Atomkraftwerke. Wer die noch in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke stilllegen und abbauen will, soll sich nicht Klimaschützer sondern Umweltsau nennen! Lasst die AKW´s am Netz!
Manfred Kuras
Der obige Artikel „Berlin erkennt Völkermord an“ enthält nur Teilwahrheiten der damaligen Geschehnisse und will die Leserschaft von der Richtigkeit der Schuldkult-Handlungsweise unserer Regierung überzeugen. Zu diesem Thema habe ich bereits in zwei Beiträgen auf meiner Homepage Stellung bezogen:Â
Herero-Klage gegen Deutschland v. 10.1.2017
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Die Herren aus dem Afrikaviertel v.27.6.2019
Es ist so gekommen, wie ich es vermutet habe: Deutschland, und nur Deutschland zahlt. Vorerst zu der bereits gezahlten Entwicklungshilfe von 900 Millionen weitere 1,1 Milliarden. Wie man hört, sind die Begünstigten damit jedoch nicht zufrieden sondern wollen mehr, vielleicht eine Daueralimentation. Wen wunderts, bei solcher Verhaltensweise unserer Regierenden.
Armes Deutschland!
Manfred Kuras
Auf die TV-Sendung, ob man den Begriff „Zigeunersoße“ noch verwenden darf, reagierte Gottschalk im Sinne der Massenmedien entschuldigend mit einem Wortgeschwurbel (siehe oben). Er möchte schließlich im Geschäft bleiben. Das kann ich verstehen. Denn wer da nicht auf der politisch korrekten Linie bleibt, der kann medial die Koffer packen.
Zu diesem Thema passt der Bericht über die vernachlässigte Sinti-Siedlung in Hamburg-Wilhelmsburg vom 16.2.21.
Die dpa zeichnet hier ein Bild, als wenn die Stadt Hamburg schuld daran ist, dass die dort kompakt lebenden Sinti ungerecht und benachteiligt gegenüber der anderen Bevölkerung behandelt worden wären und dass nunmehr viel Geld in die Hand genommen werden müsste, um dieses Unrecht wiedergutzumachen.
Obwohl über Sinti und Roma in Deutschland nur sehr sensibel berichtet wird, zeichnet ein Bericht der „Welt“ vom 16.2.21 ein anderes Bild von den dortigen Zuständen. Hier einige Auszüge:
„Die Häuser und Gärten haben sich über die Jahre und Jahrzehnte mit den öffentlichen Flächen verwoben. Manche der Anwohner erweiterten ihre Gärten auf Kosten der öffentlichen Grünflächen, aus Spielplätzen wurden Parkplätze, aus Garagen Wohnzimmer. Hier leben 150 Bewohnerinnen und Bewohner, fast alle tragen den Familiennamen Weiss. Die Mieter sehen es so: Die Stadt hatte die Siedlung, ihre Siedlung,, ihnen die versprochene Gewerbefläche nicht gebaut. So haben sie sich ihre eigene kleine Welt geschaffen. Auch die Stadt haderte mit der „Burgmentalität“, wie sie es in den Behörden nennen. Eine eigene Welt, geführt von Patriarchen, abgeschirmt nach außen. Im März 2019 setzte die Sozialbehörde eine Lenkungsgruppe ein und schickte Vertreter auf eine schwierige Mission: Sie sollten wieder einen Gesprächsfaden zur Sinti-Gemeinde herstellen und die Probleme der vergangenen Jahrzehnte beheben, eins nach dem anderen. 1982 errichtete die Stadt die Wohnsiedlung, davor wohnten die Sinti im Süden verstreut auf öffentlichen Flächen, in Wohnwagen oder den Behelfsheimen aus der Nachkriegszeit. Der Georgswerder Ring war für die Hamburger Sinti ein geschützter Ort, an dem es möglich war, ihre Kultur zu leben. Auf einer Fläche am Kleingartenweg etwas abseits des Wohngebiets türmt sich heute Müll auf, überall im Ring standen bis vor Kurzem abgemeldete Fahrzeuge. Der zuständige Sozialarbeiter schmiss Mitte der 1980er-Jahre hin, seitdem ist die Stelle nicht besetzt. Oder die Sache mit den Mietverträgen. Die Bewohner hatten in den vergangenen Jahrzehnten unter sich geklärt, wer welche Wohnung nach einem Auszug oder Todesfall übernimmt. Gültige Mietverträge gab es kaum noch. „Viele Sinti hatten Sorge, dass die neuen Mietverträge der Auftakt wären, sie aus dem Ring zu vertreiben“, sagt Fouad Hamdan. „Für unsere Gemeinschaft war zentral, dass aus den neuen Mietverträgen klar hervorgeht, dass die Menschen im Georgswerder Ring wohnen bleiben dürfen und nicht irgendwann fremde Mieter hier einziehen“, sagt Matthäus Weiss. Es gehe um „den respektvollen Umgang mit der kulturellen Eigenart dieser Minderheit. Im September 2020 unterschrieben die beiden Sinti-Patriarchen das Papier. Matthäus Weiss sagt: „Kein Dreck, kein Müll mehr“, das sei unstrittig, jeder im Ring müsse sich daran halten. Noch gibt es ungelöste Aufgaben, allen voran Bildungsfragen. Viele Sinti schicken ihre Kinder nicht in Kitas, auch mit der Schulpflicht hapert es bei manchen.“
Aus den Ausschnitten des o.a. Berichtes mag sich jeder ein Bild von der Realität dort machen: Nicht die Stadt hat die Siedlung vernachlässigt sondern die Bewohner. Aber anstatt diese Leute wie Normalbürger zu behandeln, wird ihnen ein Sonderstatus für ihre „Kultur“ eingeräumt, um dem Schuldkult Rechnung zu tragen. Die Süddeutsche Zeitung schrieb bereits 2019 unter der Überschrift „Unbeliebteste Minderheit in Europa“ über die Sinti und Roma. Statt die Wahrheit und Wirklichkeit zu schildern, wird seitens der dpa dem Leser ein völlig falsches Bild vermittelt. Da muss man sich über dem Vorwurf „Lügenpresse“ nicht wundern.
Wenn sich die Verhaltensweise und Lebensstil der Mehrheit der Sinti und Roma nicht ändert, wird in ein paar Jahren die Bezeichnung Sinti oder Roma genau so belastet sein, wie der jetzt kritisierte Ausdruck Z.
Manfred Kuras